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B&B Magazin Sommer 2019

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BREMEN – SOMMERFEELING

BREMEN – SOMMERFEELING ENTLANG DER WESER DIE HANSESTADT LOCKT MIT HISTORISCHEN BAUTEN GENAUSO WIE MIT LEBEN- DIGEM NACHTLEBEN UND JEDER MENGE OUTDOOR-HIGHLIGHTS – BESONDERS IM SOMMER. DER BREMER AUTOR UND EHEMALIGE FÄHRMANN NORBERT BOGDON NIMMT UNS MIT AUF EINEN STREIFZUG DURCH SEINE HEIMATSTADT. NORBERT BOGDON Von der Schlachte (Foto) bis zum Osterdeich – in der Hansestadt an der Weser spielt sich das Leben im Sommer am Wasser ab. 12 | B&B MAGAZIN 02/2019 – STADTGESICHTER

BREMEN Seine norddeutsche Schönheit zeigt Bremen vor allem im Sommer, wenn es bei gutem Wetter die Hansestadtbewohner an den Osterdeich zieht, die grüne Promenade der Stadt. Mit Blick auf die Weser und das nahegelegene Weserstadion trinkt man hier das gemütliche Feierabendbier, grillt oder genießt einfach gemeinsam die Sonne. Jedes Jahr im Juli trifft sich hier ganz Bremen zur Breminale, Bremens Musik- und Kulturfestival. Die Grünflächen am Deich sind dann übersät mit großen Musikbühnen, Kunsthandwerksständen und Foodtrucks. Hier ist Bremen so bunt und lebendig wie sonst nur zur Freimarktsaison, zu der jeden Herbst rund um das größte Volksfest der Stadt selbst die Straßenbahnen mit Bremer Flaggen geschmückt werden. Wem die Grünflächen am Osterdeich nicht sommerlich genug sind, dem rät Norbert Bogdon, für das richtige Beach-Feeling mit der Sielwallfähre ans gegenüberliegende Weserufer zu fahren: „Auf der anderen Seite rund ums Café Sand kann man mitten in Bremen an einem echten Sandstrand sitzen. Vor allem in der Abendsonne mit Blick auf den Osterdeich ist das einfach herrlich.“ Zum absoluten Pflichtprogramm eines Bremen-Besuchs gehört natürlich der Rathausmarkt mit all seinen umliegenden Attraktionen. „Ich kenne keine andere Stadt, in der auf so kleinem Terrain alles so eng und kuschelig beieinander liegt“, schwärmt Bogdon. Beim Blick auf das Bremer Rathaus, das mit seiner spätgotischen Fassade im Stil der Weserrenaissance so märchenhaft daherkommt, fällt sofort die Rolandstatue ins Auge, die früher die Hauptattraktion der Innenstadt war. „Die Bremer Stadtmusikanten sind erst in den letzten Jahrzehnten so beliebt geworden“, fügt Bogdon hinzu. Die vier tierischen Musiker findet man an der Westseite des Rathauses, fast ein wenig versteckt. Wer die Hufe des Esels reibt, dem wird, der Legende nach, ein Wunsch erfüllt. Vom Rathausmarkt aus kann man wunderbar durch die kleinen Gassen der Hansestadt schlendern. Ob durch die Böttcherstraße mit ihrer expressionistischen Architektur oder den nahegelegenen Schnoor, Bremens mittelalterliches Gängeviertel – hier locken Schaufenster von Bonbonmanufakturen über Goldschmieden bis zu urigen Restaurants. Für eine kleine Verschnaufpause geht’s in den Bremer Ratskeller, nicht nur zum Speisen. „Hier lagern viele mittelalterliche Weinfässer“, erzählt Bogdon. „Für Weinliebhaber lohnt sich ein Dinner in einem der Séparées.“ Hierfür sollte man aber unbedingt reservieren, die wenigen Plätze sind heiß begehrt. Und wer weiß, was ein Abend bei ein paar Gläsern Wein im Bremer Ratskeller so mit sich bringt. Schließlich haben berühmte Schriftsteller wie 13

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