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B&B Magazin Sommer 2018

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wir können mit einer frohen Botschaft in den Sommer starten – es gibt Nachwuchs bei B&B HOTELS! Ganze sieben neue B&B Hotels konnten wir kürzlich in Spanien eröffnen. Und auch in Österreich und der Schweiz werden noch in diesem Jahr die ersten B&B Hotels ihre Türen öffnen und Ihnen weitere Ziele für Ihre nächste Reise bieten. Als neuer CEO der Groupe B&B Hôtels möchte ich die Internationalisierung unserer Hotelgruppe noch stärker vorantreiben, um unser Ziel von 600 Hotels bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Dabei wollen wir unser Netzwerk in Europa weiter ausbauen und neben unserem Hotel in Brasilien zukünftig auch weitere Häuser in Lateinamerika eröffnen.

B&B-MITARBEITER JULIAN

B&B-MITARBEITER JULIAN GONZALEZ 34 VOLLER EINSATZ FÜR SEIN DREAMTEAM IN SEINER FREIZEIT SPIELT DER TECHNICAL ENGINEER AUS HOCH- HEIM AMERICAN FOOTBALL. HIER ERZÄHLT DER 29-JÄHRIGE, WIE ER DAZU KAM UND WARUM FÜR DIESEN HARTEN SPORT NICHT NUR KRAFT UND SCHNELLIGKEIT NÖTIG SIND. Der wichtigste Mann in einem American-Football-Team ist der Quarterback, der Spielmacher. Er plant die Spielzüge, die Fans lieben ihn. Aber damit der Quarterback auf dem Spielfeld glänzen kann, braucht er jemanden, der ihm den Weg freimacht. Einen, der ihm mit vollem Körpereinsatz die heranrauschenden Gegner vom Leib hält. Eine Art Leibwächter also, in der Fachsprache „Guard“ genannt: Genau das ist der Job von Julian Gonzalez – mit einer Größe von 1,90 und einem Gewicht oberhalb der 100-Kilo-Marke ist er dafür wie geschaffen. „Das körperbetonte Spiel liegt mir schon irgendwie ganz gut“, so formuliert es der Team-Player aus Hochheim (Main), der im B&B Head Office als Technical Engineer arbeitet (siehe Kasten). Das ist auch einer der Punkte, der ihn am American Football so fasziniert und vor etwa fünf Jahren dazu brachte, selbst im Verein aktiv zu werden. „Die Anforderungen sind sehr vielseitig, das Spiel bietet für jeden Körpertyp eine Position, auf der man spielen kann“, erklärt der 29-Jährige mit der Lizenz zum Abräumen. Und wie kam er zu dem Sport, der ja in Deutschland nicht so verbreitet ist wie etwa Fußball oder Tennis? „Früher habe ich tatsächlich Fußball gespielt“, erzählt Julian. „Das Interesse für American Football war aber immer auch da, vor allem wegen Frankfurt Galaxy, die damals in der Europäischen Football- League spielten. Und natürlich durch den Super Bowl, das jährliche Endspiel der US-Profiliga. Als dann in Offenbach ein neuer Verein gegründet wurde, bin ich einfach mal hingegangen. Außer mir waren noch 40 oder 50 andere Interessenten da. Das zeigt, dass American Football in den letzten Jahren doch ziemlich an Popularität gewonnen hat.“ B&B MAGAZIN 02/2018 – B&B PERSÖNLICH

Den Gegner im Blick, bereit zum Angriff – das Team von Julian Gonzalez freut sich aufs Spiel. Mittlerweile ist Julian Gonzalez aus Offenbach zu den „Frankfurt Pirates“ gewechselt, kämpft mit seinem Team in der Regionalliga Mitte um Punkte. Das ist die dritthöchste Spielklasse in Deutschland. Drei Mal pro Woche zwei Stunden Training und ein Match am Wochenende stehen während der Saison, die im Mai beginnt, auf dem Plan. Für die notwendige Grundausstattung musste jeder Spieler seines Teams selbst sorgen. Und da kommt einiges zusammen: „Ein Helm, Polster für Brust und Schulter, Handschuhe, eine Schutzhose mit fünf integrierten Polstern, Knieschützer, Schuhe und ein Unterleibsschutz“, zählt der Sportler auf. Das alles anzuziehen, dauert eine gute Viertelstunde. Gesamtkosten der Ausrüstung: rund 500 Euro. GANZ PERSÖNLICH: JULIAN GONZALEZ In welcher Position arbeiten Sie bei B&B? Seit September 2016 kümmere ich mich als Technical Engineer um die Betreuung der B&B Hotels. Was gefällt Ihnen an B&B besonders? Das ganze Umfeld ist sehr kollegial – es macht einfach Spaß, hier zu arbeiten. Welchen Wunsch möchten Sie sich unbedingt erfüllen? Eine Reise in die USA und ein Spiel der National Football League live sehen – ist für den Oktober bereits geplant! Was ist Ihr Lebensmotto? #frankfurtbleibtstabil Für den Einsatz von Zeit und Geld bekommt er aber einen weitaus größeren Gegenwert zurück, davon ist Julian überzeugt. „Die Jungs aus dem Team und das ganze Vereinsumfeld sind wie eine zweite Familie. Wir unternehmen auch außerhalb des Trainings viel zusammen. Und wir haben einen gemeinsamen Traum: den Aufstieg in die Zweite Liga.“ Dafür will der Pirates-Guard auf jeden Fall noch ein Jahr weiterspielen. Mit Anfang 30 soll dann allerdings mit dem aktiven Vereinssport Schluss sein: „Es belastet den Körper schon ziemlich stark“, sagt er. Eine knacksende Schulter und ein Bänderriss im Fuß stehen auf der Liste seiner kleinen und größeren Verletzungen. Von den körperlichen Anforderungen einmal abgesehen, glaubt Julian aber, dass er mit American Football eine der auch taktisch anspruchsvollsten Mannschaftssportarten überhaupt ausübt. „Die Spielzüge sind deutlich komplizierter, aber auch raffinierter als beispielsweise im Fußball“, erklärt er. „Die wichtigsten 20 bis 30 davon haben wir extra in einem Buch festgehalten, die sollte man nach Möglichkeit im Kopf haben.“ Denn auch wenn es für den Laien manchmal nicht so aussieht: Im American Football kommt es nicht nur auf Kraft und Schnelligkeit an, sondern auch auf technisches und taktisches Verständnis. Und da sind Leute wie Julian gefragt – Spieler mit Power, Intuition und Köpfchen.

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